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Kundenmagazin 2019/03

Aktuelles rund um Ihre persönliche Absicherung & Vorsorge

Kundenmagazin | März 2019


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Guido Dahm
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Altersvorsorge für Frauen

Frauentag

Mehr als 100 Jahre ist es her, dass Frauen in Deutschland, Dänemark, Österreich-Ungarn und der Schweiz erstmals gleichzeitig für ihre Rechte auf die Straße gegangen sind. Sie kämpften schon damals für Gleichberechtigung, Frauenwahlrecht und Emanzipation. Seit 1921 wird der Internationale Frauentag, auch Weltfrauentag genannt, jedes Jahr am 8. März gefeiert.

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In Deutschland war ein wichtiges Etappenziel der Bewegung schon früh erreicht: Bei der Wahl zur verfassunggebenden Nationalversammlung am 19. Januar 1919 nahmen Frauen erstmals als Wählerinnen wie auch als Kandidatinnen beziehungsweise Gewählte teil. Heute haben Frauen gleiche Rechte wie Männer und genießen eine bessere Ausbildung als jede Generation vor ihnen. Doch im Berufsleben gibt es noch immer gravierende Unterschiede. So verdienen Frauen im Durchschnitt 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Auf der Karriereleiter kommen sie, nicht nur aufgrund von Zeiten der Kindererziehung, langsamer voran, und im Topmanagement sind sie immer noch deutlich in der Unterzahl.

Und das ist noch nicht alles: Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit und entscheiden sich für Berufe, die zwar gesellschaftlich wertvoll, finanziell aber weniger einträglich sind, zum Beispiel als Erzieherin, Grundschullehrerin oder Altenpflegerin. Geringere Einkommen, unterbrochene Erwerbsbiografien und schlechtere Aufstiegschancen – das alles hat auch Konsequenzen für die Altersversorgung von Frauen. Heute erhalten Rentnerinnen aus den alten Bundesländern mit 622 Euro im Monat deutlich weniger Altersrente als ihre ehemaligen Kollegen. Die bekommen im Durchschnitt 1.095 Euro monatlich. Altersarmut ist weiblich – noch immer.

Frauen sind gut beraten, sich frühzeitig um ihre eigene Versorgung zu kümmern. Statt eines Minijobs sollten sie eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung anstreben. Ein kleines Einkommen darf keine Entschuldigung für fehlende Vorsorge sein. Riesterrente und Riester-Sparplan bieten die Chance, schon mit wenig Eigenbeitrag eine zusätzliche Altersvorsorge aufzubauen. Berufstätige Frauen sollten zudem auf eine Betriebsrente setzen. Darauf haben sie, ebenso wie Männer, sogar einen Rechtsanspruch. Häufig beteiligt sich die Firma am Beitrag. Ob in einer Beziehung oder nicht: Die eigene Arbeitskraft ist wertvoll und muss ebenfalls abgesichert werden, beispielsweise mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Einige Tarife verbinden dies übrigens auch mit Versicherungsschutz im Pflegefall. Das beginnt bereits damit, statt eines Minijobs möglichst eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung einzugehen.

Nicht nur am Weltfrauentag: Bei Ihrer Zukunftssicherung stehe ich Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.


Mit Herz und Schnauze: Versicherungen für Vierbeiner

Hund

Ob Benji, Beethoven, Laika oder Rex – ihr Weg vom Nutztier zum Familienmitglied war weit. Heute werden Hunde gut versorgt, umhegt und nicht selten verwöhnt. Doch die Liebe zum Tier kennt auch Schattenseiten. Wer ein Haustier hält, muss dafür geradestehen, falls sein Liebling etwas anstellt.

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Schäden von Kleintieren wie Katzen, Vögeln oder Meerschweinchen sind durch die private Haftpflichtversicherung abgedeckt. Doch bei Hunden – übrigens ebenso bei Pferden oder Ponys – sieht die Sache anders aus. Für sie ist zusätzlicher Haftpflichtschutz erforderlich. Fehlt der, muss Herrchen oder Frauchen den Schaden aus eigener Tasche bezahlen. Das kann teuer werden. Kommen Menschen zu Schaden, beispielsweise weil sich Bello losgerissen und einen Unfall verursacht hat, gehen die Schadenersatzforderungen schnell in die Höhe.

Eine private Hundehaftpflichtversicherung schützt. In einigen Bundesländern ist sie sogar gesetzlich vorgeschrieben. Aber Vorsicht: Wer sein Geld mit Vierbeinern verdient, zum Beispiel als Hundetrainer, Besitzer eines Hundesalons oder Betreiber einer Tierpension, braucht einen speziellen Vertrag.

Ist der Hund gesund, freut sich der Mensch. Andernfalls hilft eine Tierkrankenversicherung. Sie sorgt dafür, dass aus einer medizinisch sinnvollen Behandlung kein finanzielles Desaster wird. Die Vollversicherung übernimmt bei Unfällen oder Erkrankungen die Kosten für Untersuchungen und Operationen. Günstiger ist eine OP-Kostenversicherung. Diese kommt aber ausschließlich für chirurgische Eingriffe unter Narkose auf. Grundsätzlich werden nur gesunde Tiere versichert. Je älter der Hund bei Vertragsabschluss, desto teurer die Police. Oft spielt auch die Rasse eine Rolle für die Prämie. Ob ein Vertrag sinnvoll ist, entscheidet sich deshalb immer im Einzelfall.


Der Chef zahlt wieder mit: Kassenbeiträge sinken

Sparschwein

Gesetzlich Krankenversicherte können sich in diesem Jahr gleich über zwei gute Nachrichten freuen. Zum einen müssen Arbeitgeber seit Jahresbeginn erstmals seit 2005 wieder die Hälfte des Gesamtbeitrags zur Krankenkasse übernehmen. Das bedeutet: Sie beteiligen sich auch am Zusatzbeitrag. Den mussten Arbeitnehmer bislang allein schultern. Nach Schätzungen des Gesundheitsministeriums werden Versicherte auf diese Weise um fast sieben Milliarden Euro entlastet. Doch damit nicht genug: Einige Krankenkassen schmelzen aktuell ihre teils üppigen Finanzpolster ab und senken ihren Zusatzbeitrag. Der liegt im Durchschnitt aller 108 deutschen Kassen jetzt bei einem Prozent.

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Wer Glück hat, profitiert also gleich zweimal von sinkenden Beiträgen. Und wer bislang vor allem auf den Preis seiner Krankenkasse geachtet hat, kann sich jetzt entspannt mit den Leistungen beschäftigen. Unterschiede gibt es von Kasse zu Kasse. Bleibt ein Plus in der Kasse, ist es eine gute Idee, mit dem Plus im Portemonnaie zusätzlichen Versicherungsschutz zu finanzieren, beispielsweise eine private Krankenzusatzversicherung. Die stockt die Leistungen der Krankenkasse auf und ist oft schon für wenige Euro im Monat zu haben. Der Beitrag richtet sich nach den versicherten Leistungen. Manchmal spielen auch Alter und Gesundheitsstatus eine Rolle. Ich informiere Sie zu den Details.

 


Risikolebensversicherung - Kleine Beiträge großer Schutz

Risikolebensversicherung

Der potenzielle Tod einer Person ist für viele Menschen ein unangenehmes Thema. Auch deshalb wird der Versicherungsschutz oft verdrängt. Im Todesfall steht ohne Schutz dann neben dem menschlichen Verlust auch eine finanzielle Versorgungslücke. Wer verantwortungsvoll gegenüber seinen engsten Angehörigen handeln möchte, sollte das Thema nicht verdrängen, sondern die finanziellen Folgen des eigenen Todes absichern. So kann der gewohnte Lebensstandard (Miete, Ausbildung der Kinder, Kredite) beibehalten werden, auch wenn ein (Haupt)Einkommen der Familie wegfällt.

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So funktioniert eine Risikolebensversicherung

Das Prinzip der Risikolebensversicherung ist denkbar einfach. Zentral sind der Versicherungsnehmer und die begünstigte Person. Der Versicherungsnehmer schließt über eine bestimmte Laufzeit den Vertrag ab und zahlt dafür monatliche Beiträge. Der Leistungsfall tritt ein, wenn er innerhalb der Vertragslaufzeit verstirbt. Dann erhält der/die Begünstigte die festgelegte Versicherungssumme. Die Risikolebensversicherung gehört damit zur so genannten Hinterbliebenenvorsorge.
 

Diese Varianten gibt es:


1. Gleichbleibende Versicherungssumme

Meistens wird eine konstante Versicherungssumme (z.B. 250.000 €) über die gesamte Laufzeit festgelegt, die im Todesfall ausgezahlt wird. So sichern sich häufig Ehe- oder Geschäftspartner ab.

2. Fallende Versicherungssumme

Zur Absicherung eines Kredites wird eine fallende Versicherungssumme vereinbart. Diese sinkt parallel zur Restschuld des Kredites (z.B. bei einer Baufinanzierung). Entsprechend verringern sich auch die zu zahlenden Beiträge.

3. Verbundene Risikolebenspolice

Mit einer verbundenen Risikolebensversicherung können sich zwei Personen in einem Vertrag gegenseitig absichern. Stirbt der eine Vertragspartner, bekommt der andere die Summe ausgezahlt. Diese Variante profitiert von geringeren Beiträgen (nur ein Vertrag) und empfiehlt sich für Geschäftspartner oder Ehepartner mit ähnlich hohen Einkommen.

 

Häufige Kundenfragen:


Für wen ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll?

Für Hauptverdiener, vor allem junger Familien. Für Selbstständige/Geschäftspartner und Kreditnehmer.

Was kostet eine Risikolebensversicherung?

Abhängig von Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und -risiken (Rauchen, Hobbies), Versicherungssumme und Vertragslaufzeit kann eine sechsstellige Summe bereits für wenige Euro pro Monat abgesichert werden.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Soll das Haupteinkommen abgesichert werden, ist das 3- bis 5-fache Jahresbruttoeinkommen empfehlenswert.

Wie lange sollte die Laufzeit sein?

Das kommt auf den Grund der Absicherung an. Soll ein Kredit abgesichert werden, dann sollte die Laufzeit der Risikolebensversicherung der Restlaufzeit des Kredites entsprechen. Geht es um die Absicherung des Haupteinkommens, empfiehlt sich eine Vertragslaufzeit bis zum Rentenbeginn.

 


Sie haben noch Fragen? Gleich persönlichen Beratungstermin vereinbaren!

Gerne kläre ich Ihre Fragen in einem persönlichen Gespräch.


 
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